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Als wir vor über 25 Jahren von Köln nach Dahlhaus gezogen sind, war es die ruhige Lage und Stille der Natur die uns fasziniert hat. Hier, am Ende der Welt oder, „da wo sich Fuchs und Igel gute Nacht sagen“, wie unsere ehemaligen Bekannten spöttelten, haben wir die nötige Erholung für weitere Auf gaben gefunden. Nach einigen Jahren begannen wir uns für den neuen Wohnort und seine Umge bung genauer zu interessieren. Durch einen Zufall hörte ich von einer Ortschronik von Dahlhaus. Die Recherche ergab, dass die von Herrn Helmut Arndt 1985 herausgegebene Ortsgeschichte nur den Ortsteil Unterdahlhaus behandelte. Das grössere Oberdahlhaus war leider nicht Gegenstand der Publikation. Daraus entstand der Wunsch eine eigene Recherche zu starten. Zuerst einmal musste überlegt werden, was über einen so kleinen und gewöhnlichen Ort berichtet werden kann. Schnell zeigte sich, dass vor Ort nicht allzu viel zur Geschichte des Ortes in Erfahrung zu bringen war. Es musste ein Studium der Literatur und der Archive bemüht werden. Aus den Kirchenbüchern kann man erfahren, wer in früherer Zeit hier gelebt hat. Ausserdem sind in den letzten Jahren eine Vielzahl von heimatgeschichtlichen Veröffentlichungen erschienen, die von den örtlichen Geschichtsvereinen herausgegeben worden sind. Die grosse Problematik von Dahlhaus ist seine besondere geografische Lage zwischen den Orten Volberg und Overath und der kommunalen Zugehörigkeit zu Wahlscheid bzw. Lohmar. Des weiteren decken sich die Grenzen der Kirchen gemeinden nicht mit den kommu nalen Gemeindegrenzen und haben sich im Laufe der Jahre mehrfach verändert. Weiterhin trennt die strikte Glaubensgrenze zwischen katholischen und evangelischen Bewohnern das evangelische Unter dahlhaus vom mehrheitlich katholischen Oberdahlhaus. Da eine Heirat über diese Glaubensgrenze kaum möglich war, hat dies die Bewohner der beiden Ortsteile von Dahlhausen in den letzten Jahrhunderten nicht näher zueinander gebracht. Da nun die Kirchenge meinde Honrath evangelisch war, mussten die Bewohner von Oberdahlhaus zum Kirchenbesuch zu Fuss bis nach Neuhonrath gehen. Die vorliegende Schrift soll den heute hier wohnenden Bürgern einen Einblick in die Geschichte der letzten 500 Jahre des Ortes Dahlhaus vermitteln. Vom Beginn der Siedlungsnahme, den ersten Pachthöfen aus der Zeit der Rittersitze, den zahlreichen Kriegslasten der vergangenen Jahrhunderte, der Abschaffung des Zehnten und der Leibeigenschaft sowie den Aufbau der kirchlichen und kommunalen Verwaltung bis in die heutige Zeit. Um ein Portrait der Bewohner anfertigen zu können, muss man bedenken, dass die Bewegungsfreiheit durch nicht vorhandene Verkehrsmittel vor dem Bau der Eisenbahn sehr eingeschränkt war. Dennoch wurden grosse Strecken zu Fuss zurückgelegt. Will man das Leben in dem Ort verstehen, so müssen die erreichbaren Arbeitsstätten, die Lage der besuchten Schulen, Kirchen und Orte, die zu weiteren Anlässen aufgesucht wurden, berücksichtigt werden. Man kann also Dahlhaus nicht isoliert betrachten, sondern muss die gesamte Umgebung sehen, in der sich die Bewohner aufgehalten haben. Deshalb wird in der vorliegenden Arbeit der gesamte Höhenrücken zwischen Sülz und Agger betrachtet. Es soll ein Einblick in die Lebensweise der Bewohner zur damaligen Zeit vermittelt werden. Der Versuch, die geschichtlichen Umstände der jeweiligen Zeit in die Ortsgeschichte zu integrieren, soll dem Leser ein Gefühl für die damaligen Zustände vermitteln und führt zwangsweise zu Ungenauigkeiten in der Darstellung. Während die ältere Geschichte nur in schriftlicher Form nachzulesen ist, gibt es dank der zahlreichen Bilddokumente aus dem letzten Jahrhundert die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den beschwerlichen Lebensbedingungen vergangener Jahre zu machen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Bildgebern bedanken, die das Erscheinen so erst ermöglicht haben.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.06.2020
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Der Islam gehört zu Europa?!
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Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, , Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn dieser Einleitung möchte ich einige persönliche Anmerkungen voranstellen. Die vielleicht grösste Motivation mich eingehender mit dem Islam zu beschäftigen lieferte der Umstand, dass meine eigene Kenntnis vom Islam eher marginal und in der Hauptsache vom Hörensagen und den Medien bestimmt war. Zusätzlich, mit Blick auf meine künftige Arbeit als Lehrer im Fach Ethik/Philosophie bedingt die Tatsache, dass unter anderem im Lehrplan für Gymnasien des Landes Rheinland-Pfalz für die Klasse 9/10 vorgesehen ist, sich mit dem Islam zu befassen, eine weitere stark motivierende Anregung. Das Fach Ethik/Philosophie hat im Fächerkanon meist die unterschätzte Rolle eines Ersatzfaches für die katholische und evangelische Religionslehre. Dabei liefert gerade die Situation, in einem Klassenraum viele Kinder verschiedener Religionen zu haben, ideale Bedingungen um Grenzen und Vorurteile auszuräumen. Doch auch besonders ausserhalb der Schulen gewinnt der Islam zunehmend an Bedeutung, da die muslimische Gemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland sowie Gesamteuropas mittlerweile einen grösseren Prozentsatz der demografischen Zusammensetzung stellt und eine Beschäftigung mit dem Islam langfristig nahezu unausweichlich und deshalb vor allem sinnvoll macht. Der Islam ist neben dem Judentum und dem Christentum die dritte Weltreligion mit globalem Verbreitungsgebiet. Auch deshalb vergeht selten ein Tag, an dem wir nicht in irgendeiner Weise in Kontakt mit dem Islam kommen. Den Titel der Masterarbeit habe ich dabei an den Ausspruch 'Der Islam gehört zu Deutschland' von Christian Wulff während seiner Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010 angelehnt. Die Fragestellung der Arbeit ist aber deshalb auf Europa ausgeweitet, da ich zeigen werde, dass es gesamteuropäische Ereignisse waren und noch immer sind, die das Verhältnis von Islam und westlicher Welt prägen. Deshalb muss der Islam vor dem Hintergrund einer enormen Pluralität von Glaubensgrundlagen und Rechtsauffassungen sowie daraus entstandenen Abgrenzungen gesehen werden. Eine ausschöpfende Darstellung aller Fassetten des Islam würde aus diesem Grund den Rahmen einer Masterarbeit um ein Vielfaches übersteigen. Bei den entsprechenden Themenfeldern, habe ich diesbezügliche Anmerkungen eingefügt. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.06.2020
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Die Darstellung der indischen Gesellschaft im 1...
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Essay aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Jawaharlal Nehru University (Centre of German Studies), Veranstaltung: Germanistik, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Aufsatz wird Ziegenbalgs evangelische Arbeit von Anfang bis zu seinem Tod beschrieben. Der Aufsatz wird auch eine ausführliche Darstellung der Diskussionen Ziegenbalgs mit den Eingeborenen über das 'Heidenthum' und die verschiedenen Argumente für bestimmte religiöse Fragen enthalten. Es wird diskutiert, ob das Kastensystem von den Missionaren wie ein soziales Problem oder eine religiöse Frage gesehen wird und auch wie das Problem der Kaste in den Schulen behandelt wird. Wir müssen uns mit der Haltung der Missionare auseinander setzen , wie sie in einer fremden Gesellschaft, fremden Kultur und einem geographisch weit entfernten Land ihre Probleme bewältigt haben. 'Die Dänisch-Hallesche Mission markiert den Beginn einer traditionsreichen Missionsunternehmung und den Auftakt zu einem beständigen Kulturdialog zwischen Indien und Europa.' Die Dänisch-Hasllesche Mission war die erste protestantische Mission, die am Anfang sehr stark vom deutschen Pietismus beeinflusst wurde. Die Tranquebarmission war am Anfang ein 'Privatunternehmen' des dänischen Königs Friedrich IV. Da der dänische König Friedrich IV einer der wenigen lutherischen Könige war, enstand zum ersten Mal die Möglichkeit einer protestantischen Mission. 'Die Tranquebarmission verdankt ihren Beginn im Jahre 1706 einer Entscheidung des dänischen Koenigs Friedrich IV (1671 - 1730), Missionare in die seit 1620 bestehende dänische Handelskolonie Tranquebar an der Südküste Indiens zu entsenden.'

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Stand: 03.06.2020
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Daelhusen
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Als wir vor über 25 Jahren von Köln nach Dahlhaus gezogen sind, war es die ruhige Lage und Stille der Natur die uns fasziniert hat. Hier, am Ende der Welt oder, „da wo sich Fuchs und Igel gute Nacht sagen“, wie unsere ehemaligen Bekannten spöttelten, haben wir die nötige Erholung für weitere Auf gaben gefunden. Nach einigen Jahren begannen wir uns für den neuen Wohnort und seine Umge bung genauer zu interessieren. Durch einen Zufall hörte ich von einer Ortschronik von Dahlhaus. Die Recherche ergab, dass die von Herrn Helmut Arndt 1985 herausgegebene Ortsgeschichte nur den Ortsteil Unterdahlhaus behandelte. Das größere Oberdahlhaus war leider nicht Gegenstand der Publikation. Daraus entstand der Wunsch eine eigene Recherche zu starten. Zuerst einmal musste überlegt werden, was über einen so kleinen und gewöhnlichen Ort berichtet werden kann. Schnell zeigte sich, dass vor Ort nicht allzu viel zur Geschichte des Ortes in Erfahrung zu bringen war. Es musste ein Studium der Literatur und der Archive bemüht werden. Aus den Kirchenbüchern kann man erfahren, wer in früherer Zeit hier gelebt hat. Außerdem sind in den letzten Jahren eine Vielzahl von heimatgeschichtlichen Veröffentlichungen erschienen, die von den örtlichen Geschichtsvereinen herausgegeben worden sind. Die große Problematik von Dahlhaus ist seine besondere geografische Lage zwischen den Orten Volberg und Overath und der kommunalen Zugehörigkeit zu Wahlscheid bzw. Lohmar. Des weiteren decken sich die Grenzen der Kirchen gemeinden nicht mit den kommu nalen Gemeindegrenzen und haben sich im Laufe der Jahre mehrfach verändert. Weiterhin trennt die strikte Glaubensgrenze zwischen katholischen und evangelischen Bewohnern das evangelische Unter dahlhaus vom mehrheitlich katholischen Oberdahlhaus. Da eine Heirat über diese Glaubensgrenze kaum möglich war, hat dies die Bewohner der beiden Ortsteile von Dahlhausen in den letzten Jahrhunderten nicht näher zueinander gebracht. Da nun die Kirchenge meinde Honrath evangelisch war, mussten die Bewohner von Oberdahlhaus zum Kirchenbesuch zu Fuß bis nach Neuhonrath gehen. Die vorliegende Schrift soll den heute hier wohnenden Bürgern einen Einblick in die Geschichte der letzten 500 Jahre des Ortes Dahlhaus vermitteln. Vom Beginn der Siedlungsnahme, den ersten Pachthöfen aus der Zeit der Rittersitze, den zahlreichen Kriegslasten der vergangenen Jahrhunderte, der Abschaffung des Zehnten und der Leibeigenschaft sowie den Aufbau der kirchlichen und kommunalen Verwaltung bis in die heutige Zeit. Um ein Portrait der Bewohner anfertigen zu können, muss man bedenken, dass die Bewegungsfreiheit durch nicht vorhandene Verkehrsmittel vor dem Bau der Eisenbahn sehr eingeschränkt war. Dennoch wurden große Strecken zu Fuß zurückgelegt. Will man das Leben in dem Ort verstehen, so müssen die erreichbaren Arbeitsstätten, die Lage der besuchten Schulen, Kirchen und Orte, die zu weiteren Anlässen aufgesucht wurden, berücksichtigt werden. Man kann also Dahlhaus nicht isoliert betrachten, sondern muss die gesamte Umgebung sehen, in der sich die Bewohner aufgehalten haben. Deshalb wird in der vorliegenden Arbeit der gesamte Höhenrücken zwischen Sülz und Agger betrachtet. Es soll ein Einblick in die Lebensweise der Bewohner zur damaligen Zeit vermittelt werden. Der Versuch, die geschichtlichen Umstände der jeweiligen Zeit in die Ortsgeschichte zu integrieren, soll dem Leser ein Gefühl für die damaligen Zustände vermitteln und führt zwangsweise zu Ungenauigkeiten in der Darstellung. Während die ältere Geschichte nur in schriftlicher Form nachzulesen ist, gibt es dank der zahlreichen Bilddokumente aus dem letzten Jahrhundert die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den beschwerlichen Lebensbedingungen vergangener Jahre zu machen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Bildgebern bedanken, die das Erscheinen so erst ermöglicht haben.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.06.2020
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Die Darstellung der indischen Gesellschaft im 1...
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Essay aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Jawaharlal Nehru University (Centre of German Studies), Veranstaltung: Germanistik, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Aufsatz wird Ziegenbalgs evangelische Arbeit von Anfang bis zu seinem Tod beschrieben. Der Aufsatz wird auch eine ausführliche Darstellung der Diskussionen Ziegenbalgs mit den Eingeborenen über das 'Heidenthum' und die verschiedenen Argumente für bestimmte religiöse Fragen enthalten. Es wird diskutiert, ob das Kastensystem von den Missionaren wie ein soziales Problem oder eine religiöse Frage gesehen wird und auch wie das Problem der Kaste in den Schulen behandelt wird. Wir müssen uns mit der Haltung der Missionare auseinander setzen , wie sie in einer fremden Gesellschaft, fremden Kultur und einem geographisch weit entfernten Land ihre Probleme bewältigt haben. 'Die Dänisch-Hallesche Mission markiert den Beginn einer traditionsreichen Missionsunternehmung und den Auftakt zu einem beständigen Kulturdialog zwischen Indien und Europa.' Die Dänisch-Hasllesche Mission war die erste protestantische Mission, die am Anfang sehr stark vom deutschen Pietismus beeinflusst wurde. Die Tranquebarmission war am Anfang ein 'Privatunternehmen' des dänischen Königs Friedrich IV. Da der dänische König Friedrich IV einer der wenigen lutherischen Könige war, enstand zum ersten Mal die Möglichkeit einer protestantischen Mission. 'Die Tranquebarmission verdankt ihren Beginn im Jahre 1706 einer Entscheidung des dänischen Koenigs Friedrich IV (1671 - 1730), Missionare in die seit 1620 bestehende dänische Handelskolonie Tranquebar an der Südküste Indiens zu entsenden.'

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.06.2020
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Die Darstellung der indischen Gesellschaft im 1...
11,99 € *
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Essay aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Jawaharlal Nehru University (Centre of German Studies), Veranstaltung: Germanistik, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Aufsatz wird Ziegenbalgs evangelische Arbeit von Anfang bis zu seinem Tod beschrieben. Der Aufsatz wird auch eine ausführliche Darstellung der Diskussionen Ziegenbalgs mit den Eingeborenen über das 'Heidenthum' und die verschiedenen Argumente für bestimmte religiöse Fragen enthalten. Es wird diskutiert, ob das Kastensystem von den Missionaren wie ein soziales Problem oder eine religiöse Frage gesehen wird und auch wie das Problem der Kaste in den Schulen behandelt wird. Wir müssen uns mit der Haltung der Missionare auseinander setzen , wie sie in einer fremden Gesellschaft, fremden Kultur und einem geographisch weit entfernten Land ihre Probleme bewältigt haben. 'Die Dänisch-Hallesche Mission markiert den Beginn einer traditionsreichen Missionsunternehmung und den Auftakt zu einem beständigen Kulturdialog zwischen Indien und Europa.' Die Dänisch-Hasllesche Mission war die erste protestantische Mission, die am Anfang sehr stark vom deutschen Pietismus beeinflusst wurde. Die Tranquebarmission war am Anfang ein 'Privatunternehmen' des dänischen Königs Friedrich IV. Da der dänische König Friedrich IV einer der wenigen lutherischen Könige war, enstand zum ersten Mal die Möglichkeit einer protestantischen Mission. 'Die Tranquebarmission verdankt ihren Beginn im Jahre 1706 einer Entscheidung des dänischen Koenigs Friedrich IV (1671 - 1730), Missionare in die seit 1620 bestehende dänische Handelskolonie Tranquebar an der Südküste Indiens zu entsenden.'

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.06.2020
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Der Islam gehört zu Europa?!
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Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, , Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn dieser Einleitung möchte ich einige persönliche Anmerkungen voranstellen. Die vielleicht größte Motivation mich eingehender mit dem Islam zu beschäftigen lieferte der Umstand, dass meine eigene Kenntnis vom Islam eher marginal und in der Hauptsache vom Hörensagen und den Medien bestimmt war. Zusätzlich, mit Blick auf meine künftige Arbeit als Lehrer im Fach Ethik/Philosophie bedingt die Tatsache, dass unter anderem im Lehrplan für Gymnasien des Landes Rheinland-Pfalz für die Klasse 9/10 vorgesehen ist, sich mit dem Islam zu befassen, eine weitere stark motivierende Anregung. Das Fach Ethik/Philosophie hat im Fächerkanon meist die unterschätzte Rolle eines Ersatzfaches für die katholische und evangelische Religionslehre. Dabei liefert gerade die Situation, in einem Klassenraum viele Kinder verschiedener Religionen zu haben, ideale Bedingungen um Grenzen und Vorurteile auszuräumen. Doch auch besonders außerhalb der Schulen gewinnt der Islam zunehmend an Bedeutung, da die muslimische Gemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland sowie Gesamteuropas mittlerweile einen größeren Prozentsatz der demografischen Zusammensetzung stellt und eine Beschäftigung mit dem Islam langfristig nahezu unausweichlich und deshalb vor allem sinnvoll macht. Der Islam ist neben dem Judentum und dem Christentum die dritte Weltreligion mit globalem Verbreitungsgebiet. Auch deshalb vergeht selten ein Tag, an dem wir nicht in irgendeiner Weise in Kontakt mit dem Islam kommen. Den Titel der Masterarbeit habe ich dabei an den Ausspruch 'Der Islam gehört zu Deutschland' von Christian Wulff während seiner Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010 angelehnt. Die Fragestellung der Arbeit ist aber deshalb auf Europa ausgeweitet, da ich zeigen werde, dass es gesamteuropäische Ereignisse waren und noch immer sind, die das Verhältnis von Islam und westlicher Welt prägen. Deshalb muss der Islam vor dem Hintergrund einer enormen Pluralität von Glaubensgrundlagen und Rechtsauffassungen sowie daraus entstandenen Abgrenzungen gesehen werden. Eine ausschöpfende Darstellung aller Fassetten des Islam würde aus diesem Grund den Rahmen einer Masterarbeit um ein Vielfaches übersteigen. Bei den entsprechenden Themenfeldern, habe ich diesbezügliche Anmerkungen eingefügt. [...]

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Stand: 03.06.2020
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